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<pre>Als er den Cheftrainer-Posten übernahm, legte die Mannschaft eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage hin und es wurde sogar schon von der Europa League geträumt. Zuletzt gab es allerdings nur einen Sieg aus den letzten sechs Partien.  <p> Es ist irgendwie auch das Duell zweier Überraschungsmannschaften. Während man die Augsburger nicht einmal ansatzweise in diesen Sphären vermutet hatte, konnte man auch beim BVB keineswegs so einen Katapult-Start in die neue Saison erwarten.  <p>  Es scheint, als hätten die Fuggerstädter endlich den Bock umgestoßen. Die Leistungen haben an sich in den letzten Wochen gepasst, nur die Ergebnisse nicht. <p> Der Hamburger SV will hingegen seine lange Durststrecke in Leverkusen endlich beenden. Seit dem 2:1-Erfolg vom 2Februar 2009 haben die Hamburger im Rheinland nicht mehr gewinnen können. Bei den jüngsten fünf Auftritten hintereinander setzte es durchwegs Niederlagen. <p>  Irgendwann hat auch die längste Serie einmal ein Ende: dies musste am vergangenen Mittwoch auch der fulminant in die neue Saison gestartete BVB zur Kenntnis nehmen.  </pre>


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<pre>Dortmund hingegen schaffte am vergangenen Spieltag den Befreiungsschlag und schlug zu Hause formstarke Mainzer mit 3:Nun will der BVB auch auswärts gewinnen. Doch die Auswärtspartien waren bislang die Achillesferse der Schwarz-Gelben. Nach 13 Auswärtsspielen stehen sie mit einer 3-2-8-Bilanz nur auf Rang 16 der Auswärtstabelle. Das ist die schlechteste Auswärtsbilanz der Borussen seit 17 Jahren.  <p> Der FC Köln musste sich vor heimischem Publikum Hannover 96 geschlagen geben. Der Niederlage und somit dem Ende der 14 Spiele andauernden Serie an ungeschlagenen Heimspielen noch nicht genug, hatte die 1:0 Niederlage einen ganz bitteren Beigeschmack.  <p>  Schon allein das Heimrecht schanzt dem Tabellenführer gewissermaßen automatisch die drei Zähler zu: Derweil es bei den Gastspielen der vergangenen Monate zumindest ab und an zu kleineren Komplikationen kam, könnte die Bilanz in Fröttmaning nach wie vor gar nicht besser sein. <p> Da zur Bestückung der defensiven Dreierkette kurzfristig nur noch Alaba, Rafinha und der eigentlich schon so gut wie ausgemusterte Dante zur Verfügung stehen, wird am kommenden Samstag wohl jeder weit geschlagene Ball der Leverkusener Gäste für Unruhe in der Allianz Arena sorgen: <p>  Mit Bayer Leverkusen und Bayern München treffen nicht nur der Erste bzw. der Vierte der Tabelle, sondern auch die beiden formstärksten Mannschaften der letzten fünf Spieltage aufeinander.  </pre> 


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<pre> Aus Sicht der Hausherren hat sich das nicht sonderlich attraktive Stelldichein mit dem FSV schließlich wie ein Keil zwischen zwei echte Endspiele geschoben. Nach dem Abstecher ins Bernabeu-Stadion wirft bereits das DFB-Pokal Halbfinale gegen Borussia Dortmund seine Schatten voraus.  <p> Dennoch wird es Pep Guradiola gewiss erfreut zur Kenntnis nehmen, dass am vorletzten Spieltag der Hinrunde zumindest Robben vor der Rückkehr steht; darüber hinaus hatte sich der so lange vermisste Franck Ribery bereits bei seinem Kurzeinsatz im Borussia-Park in erstaunlicher Form gezeigt.  <p>  Das will Mainz-Coach Martin Schmidt unbedingt verhindern, deshalb hat er auch das Training dementsprechend adaptiert: „Wir trainieren auch im Bereich der Resilienz, also im Bereich der psychischen Widerstandskraft. Das kann man, indem man einen hohen Umfang im Training hat, aber auch hohen Druck aufsetzt.“ <p>  In der Gesamtbilanz hat Düsseldorf mit 5:7-Siegen das Nachsehen, doch im Oberhaus hat die Fortuna von sechs Duellen nur ein einziges verloren (2 Siege, 3 Remis). <p>  Dabei ist es dem FC Schalke natürlich zugute zu halten, dass die ellenlange Liste an Ausfällen die Trostlosigkeit zumindest zu Teilen erklärt: Das langfristige Fehlen von Spielern wie Huntelaar, Embolo, Coke, Baba oder Uchida (um nur einige zu nennen) stellt fraglos auch einen Top-Klub vor erhebliche Probleme.  </pre>


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<pre> Da mit durchschnittlich mehr als zwei Einschlägen pro Partie auf Dauer kaum Staat zu machen ist, sind auch die Buchmacher bezüglich der Bremer Perspektiven skeptisch: Obwohl der aktuelle Punktestand gerade noch den Anforderungen genügt, wird eine Abstiegswette von vielen Bookies nur mit Mini-Quoten goutiert.  <p> Beim FSV Mainz war zwar von einer spielerischen Glanzleistung nichts zu sehen, doch angesichts der langen Durststrecke stand das Ergebnis im Vordergrund. Das fiel mit 2:0 durch Tore von Sokratis (55.) und Kagawa (89.) am Ende positiv aus.   <p> Deshalb sehen die Wettanbieter die Schwarz-Gelben auch trotz des Darmstadt-Desasters deutlich in der Favoritenrolle. <p>  Da sich der BVB aktuell lediglich auf einem ernüchternden elften Platz in der Heim-Tabelle einsortiert, lässt die so mythenbehaftete Südtribüne schon länger keinem Gegner mehr vorab das Blut in den Adern gefrieren.  <p> Anfang März war die Euphorie in Bochum nach dem sensationellen 3:2-Erfolg in der Allianz Arena riesig. Es folgten allerdings drei teils krachende Pleiten mit insgesamt zehn Gegentoren. Am vergangenen Spieltag verlor der VfL zu Hause gegen Stuttgart mit 0:Es war die dritte Heimpleite am Stück. In den ersten sieben Heimspielen unter Trainer Dieter Hecking hatte es nur zwei Niederlagen gegeben (3S, 2U).  </pre>


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<pre> Die Bayern mögen es naturgemäß anders sehen (Goretzka:„Es ist viel zu früh über so etwas zu reden.â€), doch ein ernsthafter Herausforderer ist weit und breit nicht in Sicht.  <p> Ließen die Schanzer bei ihrem Premieren-Sieg keine echte Torchance des Gegners zu, musste man zuletzt beim Zählen der Dortmunder Einschussgelegenheiten unweigerlich durcheinanderkommen; entsprechend glücklich war es, dass der überforderte Gastgeber wenigstens bis zur Halbzeit ohne jeden Einschlag davongekommen ist.  <p>  Der Vollständigkeit halber ist hier jedoch anzumerken, dass sich die 1899er in den vergangenen Wochen nicht nur mehr oder weniger fest eingeplante Niederlagen eingehandelt haben. Da vor dem Knaller-Start in der Liga bereits der Pokal-Auftakt bei den Münchener Löwen danebenging, kann von dem Team aus Hoffenheim in diesem Jahr noch nicht viel Positives berichtet werden. <p>  Hatten sich die Hessen bei der unglücklichen 0:1-Niederlage im Hinspiel noch bemerkenswert teuer verkauft, dürfte an einen glimpflichen Verlauf des Rückspiels nicht zu denken sein — stattdessen lässt eine heftige Klatsche auch die letzte theoretische Chance auf den Klassenerhalt zerbröseln.  <p> Hertha (2:0), Eintracht Frankfurt (3:0) und nun auch noch das bis dato ungeschlagene Hoffenheim (2:1) — RB Leipzig hat die Angriffsversuche sämtlicher Verfolger entschieden zurückgewiesen.  </pre>


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